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Fragen und Antworten zu FeLV
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WAS IST FeLV – FELINE LEUKOSE DER KATZE? FeLV ist Infektion mit dem felinen Leukämie-Virus. Noch vor einigen Jahren wurde FeLV gleichgesetzt mit Leukose, dies, weil eine Infektion mit dem felinen Leukämievirus in einigen Fällen zu Krebs der Lymphdrüsen führen kann. Dies ist aber irreführend, weil ein Lymphdrüsenkrebs bei der Katze auch ohne Vorhandensein von FeLV auftreten kann, des weiteren laufen die meisten Infektionen mit FeLV ohne Lymphknotenveränderungen ab
WIE WIRD FeLV ÜBERTRAGEN? Die Übertragung des Virus erfolgt direkt von Katze zu Katze. Das Virus lebt hauptsächlich im Speichel und so ist die Uebertragung hauptsächlich über Bisswunden, da hier der Speichel direkt in die Blutbahn gelangen kann. Auch eine infizierte Mutterkatze kann das Virus während der Trächtigkeit und auch mit der Muttermilch an die Katzenwelpen weitergeben. Eine Infektion über Fress-/Trinkgeschirre erfolgt kaum, da das Virus innert Sekunden an der Luft abstirbt.
FOLGEN DER INFEKTION MIT FeLV Das Virus dringt sofort und direkt in die Mund- und Nasenschleimhäute ein und vermehrt sich dort sehr rasch. Es werden in der Folge die Rachenmandeln (Tonsillen) und Lymphknoten infiziert. Via Blut gelangt das Virus dann in Organe und in wenigen Fällen auch ins Knochenmark. Durch die Vermehrung des Virus kann es zu Tumoren und Organschädigungen kommen. Wenn das Virus das Knochenmark infiziert, ist die Blutbildung gestört und es kommt zu Blutarmut und Leukämie.
BLEIBT DIE KATZE EIN LEBEN LANG INFIZIERT? Bei einer Infektion mit FeLV sind folgende Möglichkeiten:
WIE SINNVOLL IST DIE IMPFUNG? Eine Impfung gegen die FeLV ist sehr sicher und verleiht eine fast 100%ige Immunität gegen die Infektion. Bei einem allfälligen FeLV Test werden nicht Antikörper, sondern ein Teil des Virus, der nicht mit dem im Impfstoff enthaltenen identisch ist, nachgewiesen. So können auch geimpfte Tiere getestet werden, ausser bei der latenten Form, die nicht feststellbar ist. Eine Impfung empfiehlt sich für Freigang-Katzen, sowie für all jene Tiere, die zusammen mit FeLV-positiv getesteten Tieren leben in einer Gruppe. Gemäss den Impfstoffforschungen in den USA muss die Impfung nur alle 3 Jahre wiederholt werden. Es empfiehlt sich, beim Impfen den NEUEN Alleinimpfstoff einzusetzen und nicht kombiniert zu impfen, der Impfstoff ist besser verträglich und der Trägerstoff der Impfung führt nicht zum bekannten Impfsarkom. Die neue Impfung ist die sicherste, d.h., weist den höchsten Effizienzstatus mit einem fast 100%igen Schutz auf. Reine Wohnungskatzen müssen nicht geimpft werden, wenn sie nicht mit FeLV-positiven Tieren zusammenleben.
DIE THERAPIEN GEGEN FeLV Bei bereits ausgebrochener FeLV mit schweren und deutlichen Symptomen hilft eine Therapie mit Immunmodulatoren (z.B. Zylexis) oder Interferonen (wie z.B.Virbagen-Omega 10) leider nur mittelbar, d.h., sie kann die bereits vorhandenen Schädigungen nicht mehr rückgängig machen, kann aber das Leben der Katze über einige Zeit, manchmal auch längere Zeiträume, lebenswert erhalten. Bei auftretenden Tumoren kann zusätzlich eine Chemotherapie versucht werden. Hier muss man sich aber je nach Fall und Schweregrad der Erkrankung auch überlegen, ob man ein Tier nicht erlösen lassen will. Hier hilft oft ein klärendes Gespräch mit dem behandelnden Tierarzt, allenfalls eine Zweitmeinung bei der Entscheidungsfindung. Eine Therapie mit Interferonen oder Immunmodulatoren ist z.B. bei positiv getesteten Katzen sehr zu empfehlen, die keine klinischen Befunde haben. Diese sind meist noch in der Lage, das Virus erfolgreich zu beseitigen, da ihnen der Immunmodulator oder das Interferon, welches das Immunsystem anregt und stärkt.
DAS ERKRANKUNGSRISIKO BEI M ZUSAMMENLEBEN MEHRERER TIERE IN DER GRUPPE Ist, nachdem der Speichel der Katze sehr hoch infiziert ist, grösser, als bei der FIV, da hier eine Uebertragung bei Beissereien als sicher angenommen werden kann. Daher sollten alle im Haushalt lebenden Katzen gegen FeLV geimpft werden, die negativ getestet worden sind. Nachdem das Retrovirus nur eine geringe Umweltstabilität hat, d.h., sekundenschnell abstirbt an der Luft, ist eine Uebertragung durch Fress-/Trinkgeschirre sehr gering. Uebertragung beim Koten oder Urinieren ist gleich Null gemäss Forschung USA.
WANN UND WARUM TESTEN?
WANN KANN MAN EIN NEUES TIER INS HAUS NEHMEN? Jederzeit, da Retroviren an der Luft sehr schnell absterben. Es reicht die normale, saubere Reinigung von Katzen-Klo und Futterschüssel/Trinkgefässen. Ein neues Tier sollte aber getestet sein und allenfalls FeLV grundimmunisiert werden..
(Text in Anlehnung eines Textes der Laborklin GmbH +Co.KG und anhand der neusten Forschungsergebnisse aus den USA) CRU 2009
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